Jun 272012
 

Unter Dodge and burn, zu Deutsch Abwedeln und Nachbelichten, versteht man eine Technik die bereits in der analogen Bildverarbeitung bekannt war. Wenn ein Bereich eines Bildes zu dunkel war, hat man mit einem Stück schwarzer Pappe oder Tonpapier, zwischen der Projektorlampe und dem Fotopapier, diesen Bereich kurz abgedeckt,  damit das Fotopapier an dieser Stelle nicht soviel Licht abbekam und heller blieb. Da man dabei  die Pappe leicht hin- und herbewegt damit es keine scharfen Ränder gibt, nennt man diesen Vorgang “Abwedeln”.  Beim Nachbelichten wollte man erreichen, dass ein bestimmter Bereich eines Bildes dunkler wurde. Dazu hat man in ein Stück Pappe die Form der nachzubelichtenden Stelle ausgeschnitten und Weiterlesen »

 Veröffentlicht von am 13:02
Jun 242012
 

Hier noch ein weiteres Bild aus dem Café. Auch diese Fotografie wurde sehr stark geschärft. Ich freue mich darauf wenn endlich mehr Besucher auf diese Seite kommen und die Bilder kommentiert werden. Etwas konstruktive Kritik würde mir helfen.

Cafe ISO 400 – f3,5 – 1/30s

 Veröffentlicht von am 08:44
Jun 232012
 

Zur Straßenfotografie zählen ja nicht nur Bilder die auf der Straße gemacht wurden sondern alle Fotos die in “öffentlichen Räumen” geschossen wurden. Deshalb ein Bild aus meinem Lieblingscafé. Eine gute Möglichkeit höhere ISO Werte auszuprobieren. Deshalb ISO 400, die Blende auf 3,5 geöffnet und schon hatte ich eine brauchbare Belichtungszeit von 1/30 Sekunde. Diese Zeit kann man bei einer effektiven Brennweite von 41mm recht gut mit der Hand halten. Zur Sicherheit beide Ellenbogen auf den Tisch und den Auslöser langsam und gleichmäßig gedrückt. Das entstandene Bild habe ich zuerst mit Lightroom entwickelt und dabei die Rauschreduzierung – Luminanz auf 20 gestellt. Anschließend wurde das Photo recht stark mit dem Hochpass-Filter geschärft.

Cafe ISO 400 – f3,5 – 1/30s

 Veröffentlicht von am 17:40
Jun 222012
 

Schnecken sind gemeinhin schneller als man denkt! Diese Erfahrung macht jeder der versucht eines dieser Tiere mit Zwischenringen oder Makroobjektiv zu fotografieren. Bevor man richtig focusiert hat sind diese possierlichen Tierchen wieder einen Zentimeter weiter gekrochen und damit völlig unscharf. Wenn dann die Spiegelvorauslösung auf 5 Sekunden steht knipst man ins Leere. Die einzige Möglichkeit ist dann, den Weg der Schnecke vorauszuahnen und auf diese Stelle drauf zu halten. Das nächste Mal werde ich am frühen Morgen auf Schneckenjagd gehen, in der Hoffnung, das die Tiere dann auf Grund der niedrigeren Temperatur etwas langsamer sind. Es handelt sich übrigens um eine reingelbe Garten-Bänderschnecke (Cepaea hortensis). Die Eckdaten der Fotografie: Olympus E-510  mit dem 100mm Zuiko OM Objektiv und ein paar Zwischenringen. ISO 100, f 8.0, 1/30s natürlich mit Stativ. (Für höhere Auflösung auf das Bild klicken)

Schnecke Makro Aufnahme

und hier noch ein 1:1 crop

Schnecke Makro Aufnahme 1:1

 

 Veröffentlicht von am 15:24
Jun 222012
 

An anderer Stelle habe ich bereits darüber geschrieben, dass ich manchmal zu anderen Kameraherstellern schiele und mit dem Kauf einer neuen Spiegelreflexkamera liebäugle. Vollformatkameras wären wohl etwas übertrieben für meinen Bedarf aber eine gute Mittelklasse DSLR sollte es schon sein. Ein Kandidat ist die Canon EOS 60D. Der Gehäusepreis liegt bei ca. 800 Euro. Eine Kombination mit einem Kit-Objektiv ist keine Alternative da diese Objektive meist sehr schlecht sind. Über die technischen Merkmale muss ich hier nicht berichten, da die einschlägigen Tests überall nachzulesen sind. Was mich wirlich interessiert sind die Erfahrungsberichte zur Canon EOS 60D von realen Benutzern. Dabei ist mir klar, dass es auch gefakte Berichte gibt und so lese ich mich quer duch möglichst viel Rezensionen um einen guten Überblick zu haben. Tests der Bildqualität sehen oft die Nikon D7000 trotz des kleineren Bildsensors leicht im Vorteil. Dieser Vorteil ist von Test zu Test einmal mehr oder weniger groß und wird bei meiner Entscheidung eine ausschlaggebende Rolle spielen. Nun aber zu den Erfahrungsberichten: Hier fällt auf, dass es keine Kritik an der Bildqualität gibt. Die wird duch die Bank als sehr gut eingestuft. Auch wird bei der EOS 60 D nicht von Pixelfehler oder Autofokusproblemen berichtet, hier liegen die Kritkpunkte eher im Bereich der Verarbeitung. Viele Canon User sind vom Kunststoffgehäuse der Kamera enttäuscht und erwarten von einer Semi-professionellen zu diesem Preis mehr Qualität. Es wird auch hin und wieder von sich ablösenden Gummierungen berichtet und einige Benutzer raten dazu entweder die 7D zu kaufen, die allerdings 200 Euro teurer ist oder aber eine gebrauchte Canon EOS 50D zu erstehen. Und dadurch kommen für mich schon wieder zwei Kameras in Spiel über die ich mir Gedanken machen kann. Die EOS 60D wird es wahrscheinlich nicht werden, da die Bildqualität der Nikon D7000 doch etwas besser zu sein scheint.

 Veröffentlicht von am 10:59
Jun 222012
 

Machmal ärgere ich mich über die Bildqualität meiner Olympus E-510 und denke dann über einen Systemwechsel nach. Was mich bisher daran gehindert hat sind die alten Objektive der OM-Reihe die ich an einer anderen Kamera nicht nutzen könnte. Einer meiner Favoriten für einen Wechsel wäre eine Nikon und da wahrscheinlich die Nikon D7000. Der Preis für den Body liegt momentan bei etwas über 800 Euro. Ein Kit-Objektiv käme für mich nicht in Frage, dass ist meiner Meinung nach verbranntes Geld. Die D7000 hat einen Cmos Sensor in der Größe 23,6 x 15,6 mm und eine Auflösung von 16,2 Megapixel. Diese hohe Auflösung ist normalerweise eher ein Nachteil, da sie bei höheren ISO Werten leicht zu Bildrauschen führt. Laut einiger Tests ist die bei der Nikon D7000 nicht der Fall. Es wird ihr eine sehr gute Bildqualtiät bestätigt was das wichtigste Kriterium für mich ist. Ein Feature das ihr leider fehlt ist ein Schwenkmonitor! Hätte ich früher gut darauf verzichten können aber mit den Jahren fällt es mir schon etwas schwer mich auf den Boden zu legen. Hier würde so ein Teil gute Dienste leisten. Was ich nicht brauche ist eine Videofunktion und mich würde interessieren wie häufig diese von Fotografen genutzt wird. Ich glaube die wenigsten nutzen die Funktion und die Kamerahersteller sollten lieber weiter an der Verbesserung der Bildqualität arbeiten. Die technischen Daten möchte ich hier icht runterbeten, da dies an anderer Stelle weit kompetenter gemacht wird. Aber eine Zusammenfassung der Nikon D7000 Erfahrungsberichte möchte ich gerne geben. 2/3 der Bericht geben der Kamera eine sehr gut oder gute Bewertung. Bemängelt wurde in eingen Rezensionen der nicht immer tadelos funktionierende Autofokus. Es wird von einem Backfocus gesprochen, daß heißt, die Schärfe liegt ein wenig hinter dem eigentlichen Schärfepunkt. Ein weiteres Problem der Kamera, das in den Erfahrungsberichten angesprochen wird sind Pixelfehler. Diese kommen jedoch nur in ganz wenigen Situationen vor und zwar bei Langzeitbelichtungen zwischen 1 und 8 Sekunden in orangenen Bildteilen. Diese Pixelfehler sind meiner Meinung nach vernachlässigbar aber eine Kamera die nicht immer richig scharfstellt ist nicht in Ordnung. Da es nur bei manchen Kameras auftritt sollte man nach dem Kauf ganz genau darauf achten. Eine Alternative zu dieser Kamera wäre in der gleichen Preisklasse die Canon EOS 60D.

 Veröffentlicht von am 09:57
Jun 212012
 

Der gestrige Tag auf der Straße war nicht sehr ergiebig. Letztendlich entstand nur ein Bild, mit dem ich allerdings selbst nicht sehr glücklich bin. Ein Angestellter schiebt einen Müllwagen durch die Stadt und mehrere Passanten schauen recht angewidert auf die Karre. Vorhergesehen habe ich die Situation nicht, sondern eigentlich fand ich nur den orangen Overall sehr auffällig. Zu Hause bei durchsehen der Bilder fielen mir dann die Gesichtsausdrücke der Menschen auf.  Das Bild wurde mit Photoshop bearbeitet, vor allem habe ich mit dem Filter Gaußscher Weichzeichner die unbeteiligten Personen etwas im Hintergrund verschwinden lassen. (Für höhere Auflösung auf das Bild klicken)

 Veröffentlicht von am 14:03